Freedom

 
Premiere 11.11.2023
Tischlerei der Deutschen Oper


Konzept, Komposition, Gesang Steve Mekoudja

Choreographie :Yvonne Sadji-Sembene

Musikalische Leitung, Gitarre Chukwunomnso „Diazno“ Diali Diali

Styling: Madeleine Devaud

Dirigat: David Wishart

Klavier: Etoundi Gerard Joseph

Bass: Or Rozenfeld

Schlagzeug: Venant Ntiomo

Trompete: Yannick Mäntele

Chor: Henri NgahaYvan Noussidji, Pamela Limacher, Melissa Telong, OllàNane Kahle

Tanz: Gabrielle Vön Ware, Arnold Toko, Iman Gele, Lennard Lamont Dzudzek, Luana Madikera, Tatiana Mejía





Zehn Acts in zehn Stunden und ein Programm für Jung und Alte, Familien, Kindern, große Kinder und Nachtschwärmer*innen! DER FLIEGENDE HOLLÄNDER ist Richard Wagners kürzeste Oper und entsprechend gibt es vieles, was im Stück nicht vorkommt: Geschichten, Gesänge, Musik, Tänze, Texte. In extended version: THE FLYING DUTCHMAN kommt all das auf, kuratiert und inszeniert von Autor und Regisseur Jan Koslowski. In Fortsetzung der erfolgreichen Reihe AUS DEM HINTERHALT hat er dazu zahlreiche Künstler*innen aus Genres jenseits der Opernwelt eingeladen, gemeinsam mit Sänger*innen und Musiker*innen aus den Ensembles der Deutschen Oper Wagners die wohl populärste Oper gründlich unter die Lupe zu nehmen, Material aus ihr zu bearbeiten, sie kritisch zu hinterfragen, sich inspirieren zu lassen und aus heutiger Perspektive heraus weiterzuschreiben – um all das auf die Bühne zu bringen, was man im Original so nicht erlebt.

Das Ergebnis ist eine „extended version“ von zehn Stunden Spieldauer, die sich in drei Teile gliedert. Den zweiten Programmblock ab 18.00 Uhr eröffnen die beiden Performancekünstlerinnen Magdalena Mitterhofer und Shade Théret, gefolgt vom zwei Konzerten der diesjährigen Tischlerei-Stipendiat*innen des Musicboards Berlin. Die deutsch-türkische Band Babelfis stellt, zusammen mit Sopranistin Anna Schoeck, mit ihrer Storytelling-Performance „Meryem's Ballad“ einem der bekanntesten Stücke aus Wagners Oper, der Senta-Ballade, ein gänzlich anderes Frauenschicksal und damit einen alternativen Entwurf von Weiblichkeit gegenüber. Im Anschluss ist unter dem Titel „Freedom“ das Programm des aus Kamerun stammende Berliner Musikers Steve Mekoudja zu erleben – mit zehnköpfiger Band, Tänzer*innen und Background-Chor.